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Jetzt anrufen06701 680 9958Einzelne Tiere lassen sich oft selbst entfernen. Bei Nestern, Nagern, Kakerlaken oder Bettwanzen verlagern Sprays und Hausmittel den Befall meist nur. Frei verkäufliche Produkte wirken an der Oberfläche, erreichen aber weder Nester in Hohlräumen noch die Eintrittswege am Gebäude. Falsch platzierte Köder meiden Nager. Kakerlaken und Bettwanzen ziehen sich nach einer Behandlung aus dem Handel in Ritzen zurück.
Die Belastung steigt ab Juli deutlich an und erreicht im August und September ihren Höhepunkt, wenn das Volk seine größte Stärke hat. Im Frühjahr gründet eine einzelne Königin das Nest, das zunächst golfballgroß ist und leicht übersehen wird. Über die Sommermonate wächst es auf Kopfgröße und mehr. Im Spätsommer stellt das Volk die Ernährung um, deshalb kommen die Tiere jetzt an Kuchen, Grillgut und Getränke. Mit den ersten Frostnächten endet der Zyklus. Wer im Mai oder Juni ein junges Nest meldet, hat den einfacheren Einsatz.
Der Einsatz vor Ort dauert meist ein bis zwei Stunden, der gesamte Vorgang zieht sich wegen der nötigen Genehmigung jedoch über einige Tage hin. Zuerst nehmen wir das Nest in Augenschein und bestimmen die Art. Dann folgt der Antrag bei der zuständigen Behörde, deren Bearbeitungszeit wir nicht beeinflussen. Liegt die Zustimmung vor, bauen wir das Nest in einen Nistkasten um. Das geht nur sorgfältig, weil die Waben zerbrechlich sind und die Brut überleben soll. Danach bringen wir den Kasten an den neuen Standort und kontrollieren ihn.
Waschen Sie Bettwäsche und getragene Kleidung bei mindestens sechzig Grad und packen Sie alles danach in verschlossene Beutel, bis die Behandlung abgeschlossen ist. Räumen Sie den Bereich um das Bett und an den Wänden frei, damit wir an Sockelleisten und Fugen herankommen. Was nicht gewaschen werden kann, sollte nicht einfach in ein anderes Zimmer wandern, sonst verschleppen Sie den Befall. Lassen Sie Möbel stehen und werfen Sie nichts vorschnell weg. Wir sagen Ihnen vor dem Termin genau, was zu tun ist und was besser unberührt bleibt.
Sind Quelle und Brutstätte beseitigt, geht die Zahl der Tiere innerhalb von zwei bis vier Tagen deutlich zurück. Die bereits fliegenden Fruchtfliegen leben noch einige Tage weiter, neue schlüpfen aber nicht mehr nach. Vollständig ruhig ist es nach etwa einer bis zwei Wochen, weil auch Larven in Restfeuchte ihre Entwicklung abschließen. Bleibt es länger unruhig, gibt es meist eine zweite, bisher übersehene Quelle. Dann suchen wir erneut, oft im Fettabscheider, im Bodenablauf oder in einem selten bewegten Leergutstapel. Bis dahin fangen aufgestellte Fallen die restlichen Tiere ab und zeigen zugleich, wie stark der Befall noch ist.
Räumen Sie offene Lebensmittel weg, lagern Sie Zucker, Honig und Tierfutter dicht verschlossen und lassen Sie die sichtbare Laufstraße ausnahmsweise unberührt, damit wir ihr bis zum Nest folgen können. Wischen Sie die Spur also nicht kurz vor dem Termin weg. Verzichten Sie ebenso auf Sprays, denn sie zerstreuen die Kolonie und machen Köder unattraktiv. Sorgen Sie für Zugang zu Sockelleisten, Fensterlaibungen und dem Bereich hinter Küchenmöbeln. Nach dem Ausbringen bleiben die Köderpunkte stehen, bis wir sie entfernen. Alles Weitere besprechen wir direkt vor Ort mit Ihnen.
Werfen Sie die befallene Ware nicht weg, bevor wir sie gesehen haben, denn sie zeigt uns die Art und den Herd. Nützlich ist, Vorratsschränke zugänglich zu machen und selten bewegte Möbel etwas abzurücken. Sammeln Sie ein paar Tiere in einem verschlossenen Glas. Notieren Sie, wo und seit wann sie auftauchen. Textilien in befallenen Bereichen bleiben zunächst an Ort und Stelle, damit der Befall nicht verschleppt wird. Saugen Sie erst nach Absprache, weil Spuren bei der Suche helfen. Halten Sie außerdem bereit, welche Vorräte zuletzt neu gekauft wurden und woher sie stammen.

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